Juliübung

 

Am vergangenen Freitag fand die Monatsübung für Juli statt.  Dabei bereiteten sich die beiden Kommandanten gegenseitig ein Einsatzszenario vor, welches   ohne Vorahnung abgearbeitet werden musste.
Beim ersten Fall handelte es sich um eine Gruppe Kinder, die in einer unterirdischen Verrohrrung eines Grabens spielten und aufgrund eines Gasaustrittes plötzlich keine Luft mehr bekamen. Zwei konnten sich noch retten, das dritte Kind galt es unter Atemschutz aus der Verrohrung zu befreien. Dabei war vor allem das Improvisionstalent der Kameraden gefragt. Zudem wurden die zwei weiteren Kinder und die aufgebrachte Mutter von Sanitätern der Feuerwehr versorgt und ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet.
Beim zweiten Einsatz rückte die Feuerwehr zu einem Betriebsunfall in einem Sägewerk aus.  Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass ein Mitarbeiter mit seinen beiden Armen in die Säge geriet und sich dort einklemmte. Darauf wurde der bewusstlose Patient von Sanitätern versorgt, und durch Entlastungskeile ein weiteres Einklemmen verhindert. Währenddessen wurde der "Übungsnotarzt" vom Hubschrauberlandeplatz geholt. Dieser entschied sich dann für eine zügige Befreiung des Patienten, eine sogenannte "Crashrettung".
Im Anschluss der Übung genossen die Feuerwehrler die laue Sommernacht bei Rockmusik und Grillfleisch.

 

Montag, 21. Oktober 2019