Restaurierung unserer Fahne ist abgeschlossen


Am 11.02.2022 konnte die Vereinsfahne der Feuerwehr Schiltberg nach erfolgreicher Restauration von der Firma Kunststickerei Eibl GmbH früher als geplant abgeholt werden. Dafür machte sich die gesamte Fahnenabordnung zusammen mit zweitem Vorstand Josef Schreier auf den Weg. Voller Stolz präsentiert die Fahnenabordnung die im neuen Glanz erstrahlende Vereinsfahne. Zuvor wies die Fahne deutliche Schäden am Stoff, der Fahnenspitze und Verschraubung auf.

Die Vereinsfahne soll anlässlich des 140-jährigen Vereinsjubiläums im Oktober 2022  geweiht werden und wartet schon voller Freude auf ihren ersten Einsatz im neuen Gewand.

Damit die Fahne in Zukunft unter besten Voraussetzungen gelagert wird, soll ein neuer Fahnenschrank angeschafft werden.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Fahnenbegleiter Julian Pollanka, der sich mit viel Leidenschaft um die Restaurierung der Fahne gekümmert hat.

Bericht: Sophie Schmid

Wir trauern um unseren Bürgermeister und Freund, Fabian Streit

Wir trauern um unseren Bürgermeister und Freund Fabian Streit. 

Worte fehlen, sein plötzlicher Tod ist für uns unfassbar.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Wir wünschen ihnen viel Kraft für diese schwere Zeit. 

 

02.10.2021 Jahreshauptversammlung

 

Bild der Ehrungen: Von links 1. Bürgermeister Fabian Streit, Kreisbrandinspektor Otto Heizer, Felix Fresia, Stefan Rieblinger, Christian Hartl, Markus Bengeser, 1. Kommandant Stefan Schmid, 2. Vorstand Josef Schreier

 

Am 02.10.2021 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schiltberg statt. Stellvertretender Vereinsvorstand Josef Schreier begrüßte die rund 20-köpfige Mannschaft und richtete Genesungswünsche an die erste Vorsitzende Stephanie Lechner, die aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Versammlung erscheinen konnte.

Als nächstes berichtete Kommandant Stefan Schmid über das Jahr 2020 aus Sicht der aktiven Mannschaft. 28 Einsätze und 32 Übungen arbeiteten die Schiltberger Floriansjünger trotz strenger Auflagen durch die Corona-Pandemie in rund 334 Einsatz- und 690 Übungsstunden ab.

Im Anschluss berichtete Schmid von der etwas angespannten Lage der Atemschutzgeräteträger. Hierfür zeigte er anhand einer Präsentation des verhinderten Atemschutzleiters Uli Moser die Gesamtzahl der einsetzbaren Träger auf. Die Mindestanzahl von 12 Kameraden sei zwar erreicht, jedoch sei es nicht immer gegeben, dass untertags alle vier Geräte mit ausgebildeten Trägern besetzt werden können.

Weiter ging es direkt mit einer positiven Bilanz bei der Jugendfeuerwehr durch Jugendwart Christoph Weiß. Er konnte von einem Wachstum seiner Jugendtruppe von zwei auf elf junge Feuerwehranwärterinnen und Anwärtern berichten. Auch wurden im Bereich der Jugend fleißig Präsenz- und Onlineübungen absolviert, teils mit anderen Erwachsenen aus den Ortsteilwehren gemeinsam.

Nun präsentierte die erste Kassiererin Daniela Kroll die aktuellen Zahlen in der Vereinskasse und betonte dabei, dass aufgrund Corona viele Aktionen wie der Christbaumverkauf ausfallen mussten und sich deshalb auch auf den Konten nicht viel getan habe. Jedoch wurde neue Ausrüstung für den jährlichen Nikolausdienst angeschafft, da die bisherige Ausstattung bereits starke Gebrauchsspuren aufwies. Zudem berichtete Kroll, dass es aufgrund formeller Probleme für sie lange Zeit nicht möglich war, Zugriff auf die Konten zu erlangen. Deshalb wurden die Mitgliedsbeiträge erst spät abgebucht. Die Kasse wurde geprüft und Daniela hat eine sehr gute Arbeit geleistet, blickt man vor allem auf den schwierigen Standpunkt zu Beginn des Amtes, so Kassenprüfer und Ehrenvorstand Georg Gschoßmann, der zusammen mit Josef Hartl die Prüfung durchführte.

Anschließend berichtete Schriftführerin Sophie Schmid über die durch die Pandemie bedingt leider sehr überschaubaren Vereinsaktivitäten. Während zusammen mit den Ortsteilwehren ein Malwettbewerb mit einer Siegerehrung und der Nikolausdienst 2020 stattfinden konnten, mussten Aktivitäten wie das Maibaumaufstellen und der Christbaumverkauf abgesagt werden. Ob und in welchem Umfang diese in Zukunft wieder stattfinden können, muss noch geklärt werden, die Vorstandschaft stehe dem Ganzen jedoch positiv gegenüber. Man wolle diesmal vor allem beim Christbaumverkauf mit einer definitiven Aussage länger warten, damit man es dann nicht doch wieder so spontan wie vergangenen Jahres absagen müsse, so Schmid. Im Anschluss bedankte sie sich bei allen Mitgliedern für die Unterstützung bei der gesamten Datenerhebung, welche aufgrund Datenschutzverordnungen und anderer Auflagen dringend nötig war.

Der nächste Ordnungspunkt befasste sich mit dem aktuell schlechten Zustand der Vereinsfahne, welcher von Fahnenbegleiter Julian Pollanka in einer Präsentation und durch Auslage der Fahne aufgezeigt wurde. Im Anschluss wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen, dass man ca. 7.000 Euro investiere, um die Fahne restaurieren zu lassen. Diese soll pünktlich zum 60-jährigen Fahnenjubiläum und dem 140-jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 2022 in neuem Glanz erstrahlen.

Darauf folgten lobende Worte von Kreisbrandinspektor Otto Heizer. Gleichzeitig informierte er über aktuelle Themen aus der Kreisbrandinspektion.

„Die Messlatte wird von Jahr zu Jahr höher, nach der diesjährigen Brandschutzübung im Sägewerk Ziegenaus, weiß ich nicht mehr wie man das noch toppen soll. Ihr übertrefft Euch jedes Jahr auf`s Neue“, lobte Bürgermeister Fabian Streit und gab zugleich bekannt dass die vergangenen und die nächsten Jahre rund 1 Million Euro in die Feuerwehren der Gemeinde investiert wurden, bzw. werden.

Zu Guter Letzt wurden die Ehrungen der Jahre 2020 und 2021 für lange Dienstzeit ausgesprochen. Geehrt wurden für 10 Jahre Felix Fresia, 20 Jahre Stefan Rieblinger und Christian Hartl, 25 Jahre Markus Bengeser und Bernhard Wälder, 30 Jahre Rudolf Helfer und Manfred Ostermayr, 40 Jahre Johann Stegmair und Albert Wagner.

 

Großübung im Sägewerk

 

Im Rahmen der Aktionswoche 2021 fand dieses Jahr in Schiltberg eine Großübung statt.

Alarmiert wurde zu einem angenommenen Brand in einem Sägewerk. Während die Feuerwehr Weilach und die Besatzung des Schiltberg 42/1 unter schwerem Atemschutz nach fünf vermissten Personen suchten, errichtete die Besatzung des Schiltberg 44/1, die Feuerwehren Rapperzell und Allenberg, sowie die Besatzung der Aichacher Drehleiter und des Löschfahrzeugs eine Riegelstellung um angrenzende Hallen, sowie das Wohnhaus zu schützen. Die Feuerwehr Ruppertszell trumpfte mit ihrer Geländegängigkeit und startete einen Löschangriff über eine gegenüberliegende Wiese an der Weilach. Weitere Kräfte der Feuerwehr Weilach übernahmen die Patientenversorgung.

Am Ende der Übung gab es eine kleine Ertüchtigung und lobende Worte von Kreisbrandinspektor Otto Heizer, Bürgermeister Fabian Streit und Werksinhaber Ziegenaus.

„Wir denken, nach dieser heutigen Übung hat jeder einzelne was für sich lernen können und so soll es auch sein“ so die Übungsleitung.  

Insgesamt beteiligten sich rund 75 Feuerwehrfrauen und –männer an der Übung.

Unser Dank gilt hierbei allen Beteiligten und besonders Anton Ziegenaus dafür, dass er uns sein Sägewerk zur Übung zur Verfügung gestellt hat.

Außerdem gilt auch ein großes Dankeschön an unseren Fotograf Olaf Köntopf.

Bericht: S.Schmid, Fotos: Olaf Köntopf

 

 

 

 

Ferienprogramm bei der Feuerwehr

Am vergangenen Samstag fand das Ferienprogramm der Feuerwehren der Gemeinde Schiltberg statt. Drei Stunden lang durften die 16 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Gemeindegebieten Schiltberg und Kühbach die Arbeit der Feuerwehr kennenlernen. Nach einer kurzen Begrüßung von Jugendleiter und Organisator Christoph Weiß ging es auch direkt los. Zu Beginn wurden die Kinder in zwei Gruppen geteilt und die Feuerwehrautos gezeigt sowie die Beladung erklärt. Im Anschluss wurden die Kinder in noch kleinere Gruppen aufgeteilt, in denen verschiedene Stationen besucht wurden. Neben einem Parkourlauf, einer Löschübung mit dem Strahlrohr und der Bedienung von Hebekissen mussten die engagierten Besucher eine Person in einem „verrauchten“ Raum mittels Wärmebildkamera finden und sich am Löschtrainer mit dem Feuerlöscher beweisen.

Zum Abschluss gab es zur Stärkung noch eine Bratwurstsemmel.

Wir hoffen allen Kindern hat es gefallen und wir können vielleicht das ein oder andere Gesicht ab 12 Jahren bald in den Reihen der Jugendfeuerwehr begrüßen. :-)

 

Bericht: Sophie Schmid 

 

 
Donnerstag, 26. Mai 2022