Feuerwehrler spielen Playmobil

 

07.06.2019 Übung mit Playmobil statt Strahlrohr

Das sieht man selten!

15 gestandene Feuerwehrmänner und -Frauen spielen zwei Stunden lang mit Playmobil-Autos.

Was am Anfang sehr amüsant klingt, macht durchaus Sinn.

Bevor man an der Einsatzstelle zu arbeiten beginnt, muss man genau wissen was und wie man das tut. Ansonsten würde ein großes Chaos entstehen.

Deshalb steht die sogenannte Einsatztaktik regelmäßig auf dem Übungsplan. Welche Taktik bei welcher Art von Einsatz angewandt wird ist abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Um sich dafür die Beste zurechtzulegen, ist es wichtig, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Eine Lagedarstellung mit Playmobilautos ist optimal dafür. Für jeden ist alles ersichtlich und verschiedene Taktiken können in Ruhe ohne Zeitdruck diskutiert werden.

So ist es später im Einsatz für jede Einsatzkraft nachvollziehbar.

Darum wurden in der Juniübung beispielsweise die Möglichkeiten verschiedener Verkehrsführungen besprochen. Hier unterscheidet sich die Taktik je nach Personalstärke, Uhrzeit und ob gerade Straße, Kreuzung oder Kreisverkehr.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die Feuerwehr Kühbach, die uns freundlicherweise einen Teil ihres Playmobilfuhrparks zur Verfügung gestellt hat.

Bericht: S.Schmid

 

Polizei übt Knoten für den Ernstfall

 

08.06.2019 Polizei lernt Knoten bei der Feuerwehr für den Ernstfall

Wie man unschwer auf unserem Foto erkennen kann, ist eine Polizistin dabei einen Rettungsknoten zu üben. Dieser wird angewendet um hilflose Personen - beispielsweise beim Leitersteigen - zu sichern.  

Allerdings ist die Polizei hier nicht mit offiziellem Auftrag im Schiltberger Feuerwehrhaus. Auf dem Bild sind unsere Kameradinnen Daniela und Anja zu sehen, die in wenigen Wochen zusammen mit fünf anderen Teilnehmern ihre Grundausbildung bei der Feuerwehr abschließen. Knoten und Stiche sind ein großer Bestandteil dieser Ausbildung und müssen regelmäßig geübt werden. Allerdings ist es nicht immer so einfach einen gemeinsamen Termin zum Üben zu finden. Schließlich sind drei unserer „Feuerwehrazubis“ Schichtarbeiter. Eine davon ist Intensivkrankenschwester im Aichacher Krankenhaus. Anja arbeitet als Heilerziehungspflegerin in einem Heim für Menschen mit Behinderung und Daniela ist Polizeihundeführerin in München. So kann es eben schon mal vorkommen, dass kurz vor Dienstbeginn nochmal schnell für eine Stunde vormittags geübt wird. Direkt im Anschluss geht’s dann zur Arbeit. Zum Umziehen bleibt da oft keine Zeit mehr. Für Anja hingegen ging es nach der Übung erst mal ins Bett, sie hatte nämlich Nachtschicht und ging in ihren wohlverdienten Feierabend.

Was bei der Terminfindung vielleicht etwas unpraktisch wirkt, ist im Einsatz umso wertvoller. Schließlich sind es meistens die Schichtarbeiter, die untertags ausrücken können, während ein Großteil der Mannschaft in der Arbeit ist.

Wir wünschen Daniela, Anja und dem Rest der Gruppe weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung und drücken ihnen für die Prüfung alle Daumen.

 

Bericht: S.Schmid  

 

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses

 

01.05.2019 Einweihung unseres neuen Feuerwehrhauses mit Gemeindeverwaltung

Am 1. Mai wurden unser neues Zuhause und das der Gemeindeverwaltung, sowie der Kindergartenanbau geweiht. Rund 500  Besucher waren dabei und freuten sich nach der Segnung und den Festreden auf eine ausgiebige Besichtigung. Zur Stärkung gab es Schweine- und Ochsenbraten, sowie Kaffee und Kuchen.

„Wir freuen uns wieder einen Haken hinter ein großes Projekt setzen zu können. Dieser moderne Bau mit zwei Stellplätzen, Umkleiden für Frauen und Männer, Duschen, Werkstatt, Lagerkeller, Kommandantenbüro und einem Unterrichtsraum, der bei Bedarf um den Sitzungssaal der Gemeinde erweitert werden kann, schafft die besten Voraussetzungen, um die nächsten Jahrzehnte, ja, vielleicht sogar ein Jahrhundert kompetente Hilfe am Nächsten leisten zu können. Doch noch wichtiger sind die Menschen, die diese Räumlichkeiten mit Leben ausfüllen. Menschen die Zivilcourage zeigen und die Bereitschaft zeigen anderen Menschen in Not zu helfen.“ So Kommandant Schmid in seiner Rede.

Im Jahre 2008 legte die damalige Feuerwehrführung unter der Leitung von Kommandant Albert Wagner und Vorstand Georg Gschoßmann der Gemeinde eine Agenda vor, in der sie darlegten, welche Beschaffungen in Zukunft gemacht werden müssten um die Feuerwehr auf einem guten Stand der Technik zu halten. Sie beinhaltete die Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs, den Bau eines neuen Feuerwehrhauses und die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs.

Seitdem wurde fast ständig besichtigt, besprochen und geplant.

Für die Planung des neuen Feuerwehrhauses wurde ein Arbeitskreis einberufen, der sich über zwei Wahlperioden streckte. Aufgrund des Führungswechsels waren 26 Kameradinnen und Kameraden mit der Planung beschäftigt.

Das Ergebnis daraus kann sich sehen lassen.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft mit unseren neuen „Mitbewohnern“ und wünschen der Gemeinde, sowie dem Schiltberger Kindergarten für die Zukunft alles Gute.

 

Bericht: S.Schmid

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umzug geschafft!

 

Unser neues Zuhause ist ab heute in der Schwertbergstraße 2. Seit morgens um 9 Uhr wurde gewerkelt. Rund 25 Helfer schufteten bis nachmittags um 16 Uhr, bis zum Schluss feierlich die zwei frisch gewienerten Einsatzfahrzeuge zum ersten Mal in die neue Fahrzeughalle einfuhren. Eine Sektdusche durfte dabei natürlich nicht fehlen. Über fünf Jahre Planung liegen nun hinter uns und der Gemeinde. Heute können wir voller Stolz sagen: „Es hat sich gelohnt“. Gerade bei denen, die von der ersten Stunde an bei der Planung ihres „Babys“ dabei waren und diesen Bau Schritt für Schritt durchdacht und geplant haben, löst das erste Einfahren ins neue Zuhause pures Gänsehautfeeling aus.

Jetzt gilt es nur zu hoffen, dass der Erste-Hilfe-Schrank und der Feuerlöscher nie benötigt werden und dass alle stets unfallfrei von ihren Einsätzen und Übungen zurückkommen.

Außerdem hoffen wir mit diesem prachtvollen Bau neue Anreize für Jung und Alt setzen zu können, denn:  

Das schönste Haus und das modernste Löschfahrzeug bringt niemandem etwas, wenn das nötige Personal fehlt. Glücklicherweise müssen wir uns derzeit keine Gedanken über Personalmangel machen, aber das kann sich jederzeit ändern.

Deshalb: „Schau vorbei, wir freuen uns auf DICH!“

Übrigens: Einweihung ist am 1. Mai ab 10:30 Uhr

Bericht: S.Schmid, 06.04.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch einmal schlafen, dann wird umgezogen

 

Morgen ist es endlich soweit. Der große Umzug der Feuerwehr Schiltberg von der Hofbergstraße in die Schwertbergstraße. Wir können es kaum erwarten. Viele Dinge wie beispielsweise unsere Reservekleidung durften schon in den letzten Wochen ins neue Haus umziehen. Der Rest ist morgen dran. Das heißt: Feuerwehrautos und deren Ladeerhaltungen, Einsatzkleidung, Alarmfax und noch viele weitere Dinge, die ein Feuerwehrhaus erst komplett machen. Heute Abend gab es noch eine letzte Sicherheitseinweisung der Mannschaft durch den Kommandanten, damit ab morgen zügig und schadenfrei ausgerückt und geübt werden kann. Für uns alle heißt es aber jetzt: Ab ins Bett, morgen gibt es noch viel Arbeit. Oder wie man in Schiltberg sagt: "Moing fria is`d Nocht rum"!

 

Bericht: S.Schmid, 05.04.2019

 

 

 

 
Sonntag, 16. Juni 2019