Gemeinderat beschließt Auftragsvergabe für ein neues Löschfahrzeug

Seit nun rund 1,5 Jahren laufen die Planungen von Seiten der Feuerwehr für die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Hierfür wurde ein spezieller Arbeitskreis mit 12 Mitgliedern gegründet, der sich voll in die Bereiche Fahrgestell, Aufbau, Technik, Normen und Förderrichtlinien eingearbeitet hat. Es wurden eine Vielzahl an Besichtigungen organisiert sowie das gesamte Fahrzeug samt Beladung geplant. Es hat sich im Laufe der Zeit sogar eine Untergruppe, die "Designergruppe" entwickelt, die sich nur mit dem Thema Design und Beklebung befasst.

Nach 12 Sitzungen war es nun am letzten Donnerstag so weit. Der Gemeinderat beschloss die Auftragsvergabe für unser geplantes HLF 10. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um ein sogenanntes Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug mit einer Mindestleistung der Pumpe von 1000 Liter Wasser pro Minute bei 10 bar Förderdruck. Zur Ausstattung und Beladung zählen unter anderem ein 2000 Liter Löschwassertank, eine Schaummittelzumischanlage, eine stärkere Pumpe als Norm (3000 Liter/Minute), ein Überdrucklüfter, Rettungsschere und Spreizer, ein Stabilisierungssystem für verunfallte PKW, sowie Pumpen und Geräte für den Hochwasserschutz. Außerdem beinhaltet das Fahrgestell ein automatisiertes Schaltgetriebe mit zuschaltbarem Allrad.

Die Ausschreibung wurde in drei sogenannte Lose aufgeteilt und aufgrund einer europaweiten Ausschreibung war es verschiedenen Firmen möglich für je ein oder mehrere "Lose" Angebote abzugeben.

 

Den Zuschlag für Los 1 (Fahrgestell) erhielt die Firma MAN aus München

Den Zuschlag für Los 2 (Aufbau) erhielt die Firma Rosenbauer aus Leonding (Österreich)

Den Zuschlag für Los 3 (Beladung) erhielt die Firma Fischer aus Dinkelscherben

Wir sind sehr dankbar für das Vertrauen, das unser Gemeinderat der Feuerwehr entgegengebracht hat und freuen uns nun auf eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Gemeinde und Hersteller.

 

Bericht: S.Schmid

Feuerwehrhaus nimmt immer mehr Form an, Kameraden testen Rutschstange

 

Wer sich jetzt denkt, "Für was brauchen denn die Schiltberger Feuerwehrler eine Rutschstange in ihrem neuen Haus?", den können wir beruhigen.

Denn es ist nicht ganz so, wie es sich vielleicht auf den ersten Blick liest.

Dass unser Feuerwehrhaus immer mehr Form annimmt und wir uns schon wahnsinnig auf den Umzug freuen, steht außer Frage. Dass Feuerwehrler in Schiltberg eine Rutschstange getestet haben, stimmt auch.

Doch jeder, der sich bereits das Stück "Robin Hood" auf der Schiltberger Freilichtbühne angesehen hat weiß, dass die Rutschstange nicht im neuen Feuerwehrhaus verbaut ist, sondern auf der Bühne an der "großen Eiche, Unterschlupf und Lager von Robin Hood`s Bande".

Trotzdem ließen es sich die Feuerwehrler und Schauspieler gleichermaßen natürlich nicht nehmen auch in Uniform die Stange einzuweihen.

Das Fazit:  "Getestet und für gut befunden". :-)

In diesem Sinne wünscht die Feuerwehr den Bewohnern von Nottingham und Sherwood Forest noch eine erfolgreiche und unfallfreie Saison 2018.

Bericht: S.Schmid 
 
 

„Feuerwehr-Battle“ in Schiltberg

Das war einmal eine andere Art der Übung, die am vergangenen Freitag stattfand.

Diesmal wurde nämlich nicht miteinander, sondern gegeneinander geübt. Es wurden zwei Teams gebildet, und jedes Team musste den selben Einsatz abarbeiten. Dabei wurde die Zeit gestoppt und für Fehlerpunkte gab es Zeitstrafen.

„Zimmerbrand im Erdgeschoss, keine Menschen in Gefahr!“ So lautete das Meldebild für beide Gruppen. Um das Gesamtziel zu erreichen, musste ein Atemschutztrupp mit einer gewissen Anzahl an Schlauchlängen und Rauchvorhang in einen „verrauchten“ Raum vordringen und dort nach einem bunten Verbandskasten suchen. Wurde dieser gefunden, galt das als „Feuer aus“ und die Stoppzeit wurde beendet. Das Eintreten in den Brandraum, war allerdings erst erlaubt, als die komplette Wasserversorgung stand und der Sicherungstrupp ausgerüstet und Einsatzbereit in Reichweite stand. Zusätzlich erschwert wurde die Aufgabe durch die geringe Gruppengröße. Das bedeutete, dass auch ausgerüstete Atemschutzträger bei dem Bau der Wasserversorgung unterstützen mussten um Zeit zu sparen.

Ziel hinter der kleinen Gruppengröße war es, zu trainieren, mit wenig Personal viel zu erreichen. Schließlich kann es bei Einsätzen unter Tags durchaus einmal zu personellen Engpässen kommen. Zurück im Feuerwehrhaus, fand die Siegerehrung statt. Nachdem von dem Vorschlag, dass die Verlierermannschaft der Gewinnermannschaft ein Getränk ausgeben könne, nur die Hälfte der Mannschaft begeistert war, ließ sich der Kommandant breitschlagen und spendierte eine Runde.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an die Firma Ettengruber, die uns das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hat.

 

Bericht: S.Schmid

 

 

 

Einsatzübung - Brand im Lagerhaus

"Brand im Turm des Lagerhauses in Schiltberg!" So war lautete die Meldung für eine Großübung der Feuerwehren Kühbach und Schiltberg.

Dabei galt es mittels schwerem Atemschutz ins oberste Geschoss vorzudringen und den Brand so schnell wie möglich zu löschen. Als der erste Trupp der Schiltberger Wehr im angenommenen Brandraum ankam, war die Überraschung groß. Dort war nämlich nicht nur Übungsnebel aus der Maschine vorzufinden, sondern zusätzlich echtes Feuer und Rauch. Das war nämlich eins der "Schmankerl", die sich die Organisatoren aus Kühbach und Schiltberg überlegt hatten. Ebenfalls galt es, eine Wasserversorgung aufzubauen und das gesamte Gebäude systematisch mittels Drucklüfter zu entlüften.

Nach der Meldung "Feuer aus" konnten sich alle Übungsteilnehmer über ein positives Feedback von Kommandant Schmid und Kreisbrandmeister Bergmeier freuen. Von den Bürgermeistern Schreier und Streit gab es im Anschluss neben Lobesworten auch noch eine spendierte Brotzeit, die dem Abend einen schönen Ausklang bescherte.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle der Firma Ettengruber, die uns die Räumlichkeiten für die Übung zur Verfügung gestellt hat.

 

Bericht: S.Schmid

 

 

 

Feuerwehrhaus und Gemeindeverwaltung nimmt immer mehr Gestalt an

 

In den letzten Monaten hat sich vieles auf unserer Baustelle getan. "Der Rohbau steht und ist dicht." So Architekt Obeser. Momentan sind Arbeiter mit dem Innenputz beschäftigt. Doch auch die Planungsarbeiten machen weiter Fortschritte. In der letzten Arbeitskreissitzung der Feuerwehr wurde zusammen mit den drei Bürgermeistern und Architekt Obeser über Fassadenfarben, Farben der Hallentore, Bodenbeläge, Innentüren und Möglichkeiten der Abgasabsaugung diskutiert. Man merkt wie die Spannung bei den Kameraden steigt. Die Freude wächst und einige können es schon gar nicht erwarten endlich die neuen Räumlichkeiten zu beziehen. Mittlerweile konnte sich die Feuerwehr Schiltberg auch mit zahlreichen Arbeitsstunden einbringen. Dafür wurden Schlitze gebrochen, Wände vorgemauert und weitere Öffnungen mit Ziegel und Mörtel verschlossen. Auch für die Zukunft sind weitere Arbeiten geplant, die durch freiwillige Helfer der Feuerwehr erledigt werden können.

Bericht: S.Schmid

 
Samstag, 20. Oktober 2018