Die letzte Übung...

 

13.08.2019 Die letzte Übung

Gestern fand das letzte Training mit unserem LF8 statt. Alle zukünftigen Schulungen werden sich hauptsächlich auf unser neues Löschfahrzeug richten. Bei der gestrigen Übung handelte es sich um die regelmäßige Sanitätsübung. Hierbei wurden sämtliche medizinischen Geräte beübt und über die Patientenbeurteilung beim Verkehrsunfall gesprochen.

Pünktlich zur Septemberübung am 6. September werden neun Schiltberger mit dem neuen 14 Tonnen schweren und mit modernster Ausrüstung beladenen HLF10 ankommen. Ab dann heißt es: „Üben, Üben, Üben!“

In den darauffolgenden sechs Wochen werden drei Übungen pro Woche stattfinden, um zügig die neue Technik inne zu haben. Die meiste Zeit davon werden wir uns im und vor dem Feuerwehrhaus aufhalten. Wer Lust hat, kann gerne vorbei schauen und zusehen. Wir würden uns sehr über interessierte Zuschauer freuen. Übungen finden Wochentags ab 18 Uhr und Samstags ab 13:30 Uhr statt. Los geht’s die erste Woche am 10, 12 und 14. September.

 Bericht: S.Schmid

Dorffest mit Feuerwehraktion für Kinder

27.07.2019 Kinderaktion beim Dorffest

Am vergangenen Samstag fand wieder das jährliche Dorffest vom Burschenverein statt. Dabei hielt die Feuerwehr eine Sicherheitswache und sorgte außerdem dafür, dass den Kindern nicht langweilig wurde. Dafür wurde extra ein Miniaturwohnhaus gebaut, bei dem es aus allen Fenstern brannte. Mittels Kübelspritze durften die Kinder die Flammen löschen. Außerdem konnten die Kleinen beim Feuerwehrauto mitfahren und sich in eine Einsatzfahrt hineinversetzen.

Bericht: S.Schmid

 

 

"Quereinsteiger" bestehen erfolgreich Prüfung

Über ein halbes Jahr dauerte der erste Teil der Grundausbildung für die „Quereinsteiger“ von Schiltberg. Die Modulare Truppausbildung richtet sich hauptsächlich auf Jugendliche, die mit 14 Jahren ihren Dienst bei der Feuerwehr beginnen. In diesem Kurs waren allerdings ausschließlich Feuerwehrler, die schon etwas länger volljährig sind und sich trotzdem für den Dienst am Nächsten entschieden haben. Deshalb werden sie in den eigenen Runden liebevoll die „Quereinsteiger“ genannt.

Fast 100 Stunden Ausbildung haben die Feuerwehrfrauen- und Männer nun hinter sich, was allerdings nicht immer einfach war. Schließlich gehen drei unserer Neulinge ihrer Arbeit in den verschiedensten Schichtarten nach. Dann einen gemeinsamen Termin für die Prüfung, geschweige denn für gemeinsame Übungen zu finden ist eine Herausforderung und manchmal schier unmöglich. Deshalb mussten oft die gleichen Übungsinhalte mehrmals beübt werden.

Umso größer war deshalb der Stein, der allen Teilnehmern von den Herzen gefallen ist, als Prüfer und Kreisbrandmeister Michael Bergmeier schließlich verkündete, dass alle die Prüfung mit Erfolg bestanden haben. Dafür galt es einen schriftlichen Test und viele praktische Aufgaben zu meistern. Nach Lobesworten von Bergmeier, KBI Otto Heizer und Bürgermeister Schreier wurden alle Beteiligten vom Bürgermeister zum Essen eingeladen.

Nun gilt es weitere 24 Übungen zu besuchen, bis der finale Abschlusslehrgang abgeschlossen werden kann. Dieser öffnet den Weg zu allen weiterführenden Lehrgängen.

Wir hoffen, dass unsere „Quereinsteiger“ weiterhin mit so viel Ehrgeiz am Ball bleiben und wünschen ihnen für die Zukunft weiterhin alles Gute für ihre Feuerwehrlaufbahn.

Bericht: S.Schmid

 

 

 

 

 

10.07.2019 Große Einsatznachbesprechung

 

10.07.2019 Große Einsatznachbesprechung

Gestern Abend fand im Schiltberger Gerätehaus eine große Nachbesprechung mit Kameraden der Feuerwehren Tandern, Allenberg, Ruppertszell, Rapperzell und Kühbach statt. Auch Kreisbrandmeister Bergmeier und Solms (LKR Dachau), sowie erster Bürgermeister Schreier und dritter Bürgermeister Streit nahmen Teil. Thema war der Hochwassereinsatz am 22 Juni, der sich über das gesamte Gemeindegebiet erstreckte. Ziel der Nachbesprechung war es, den Einsatz Revue passieren zu lassen damit jeder auf dem selben Wissensstand ist. Schließlich hat nicht jeder Helfer bei einem Einsatz in dieser Größe einen Gesamtüberblick über die Schadenslage. Außerdem wird eine Möglichkeit geboten, Probleme zu besprechen oder Lob auszusprechen. Das ist eine der effektivsten Arten zu lernen. So können in Zukunft derartige Einsätze noch mehr verbessert werden. Insgesamt galt es in Schiltberg rund 20 verschiedene „Baustellen“ abzuarbeiten. Teils kleine, teils sehr große Schadensstellen. Die zahlreichen Einsätze in den Ortsteilen Rapperzell und Allenberg sind hierbei noch nicht berücksichtigt. 12 Einheiten der Feuerwehr, mehrere selbstständige Trupps mit Pumpen, zwei LKW und ein Radlader waren in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni im Einsatz.Nach der rund zwei-stündigen, sehr konstruktiven Besprechung und Dankes- und Lobesworten der Bürgermeister, konnte ein Fazit gezogen werden:

Trotz Problemen, die den Einsatzablauf erschwerten lief der Einsatz sehr gut.Wenn es darauf ankommt halten alle zusammen, sogar über die Landkreisgrenzen hinaus. Egal ob Feuerwehr, Privatleute oder Firmen. Jeder hilft.

 Ein herzliches Vergelt`s Gott an dieser Stelle nochmals an alle, die uns unterstützt haben.

 Bericht: S.Schmid

 

Feuerwehrler spielen Playmobil

 

07.06.2019 Übung mit Playmobil statt Strahlrohr

Das sieht man selten!

15 gestandene Feuerwehrmänner und -Frauen spielen zwei Stunden lang mit Playmobil-Autos.

Was am Anfang sehr amüsant klingt, macht durchaus Sinn.

Bevor man an der Einsatzstelle zu arbeiten beginnt, muss man genau wissen was und wie man das tut. Ansonsten würde ein großes Chaos entstehen.

Deshalb steht die sogenannte Einsatztaktik regelmäßig auf dem Übungsplan. Welche Taktik bei welcher Art von Einsatz angewandt wird ist abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Um sich dafür die Beste zurechtzulegen, ist es wichtig, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Eine Lagedarstellung mit Playmobilautos ist optimal dafür. Für jeden ist alles ersichtlich und verschiedene Taktiken können in Ruhe ohne Zeitdruck diskutiert werden.

So ist es später im Einsatz für jede Einsatzkraft nachvollziehbar.

Darum wurden in der Juniübung beispielsweise die Möglichkeiten verschiedener Verkehrsführungen besprochen. Hier unterscheidet sich die Taktik je nach Personalstärke, Uhrzeit und ob gerade Straße, Kreuzung oder Kreisverkehr.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die Feuerwehr Kühbach, die uns freundlicherweise einen Teil ihres Playmobilfuhrparks zur Verfügung gestellt hat.

Bericht: S.Schmid

 

 
Donnerstag, 22. August 2019