Besichtigung der Firma Magirus

 

 

Am 12.Juli um 16 Uhr machten sich sieben Schiltberger Feuerwehr-Kameraden auf, um die Firma Magirus in Ulm zu besichtigen. Nach einer rund zwei stündigen Anfahrt gab es zur Begrüßung erst mal kühle Getränke. Diese sorgten aufgrund eines Defekts der Klimaanlage auf angenehme Weise für Abkühlung. Kurz darauf ging es schon los mit der Vorführung neuester Löschfahrzeuge und Drehleitern. Direkt im Anschluss wurden im hauseigenen Museum die teilweise sehr alten Vorgänger der heutigen Fahrzeuge unter die Lupe genommen. Zu guter Letzt folgte das Highlight: Es wurde auf einer rund 1 km langen Produktionsstrecke gezeigt, wie aus tausenden von Einzelteilen langsam ein Löschfahrzeug entsteht. Insgesamt war es ein sehr ereignisreicher und interessanter Ausflug, der sich mit einer länge von rund acht Stunden auf jeden Fall gelohnt hat.

 Bericht: S. Schmid

Der letzte Vorführer in Schiltberg

 

Nun ist es soweit. Das letzte Vorführfahrzeug drehte am vergangenen Montag seine Runden in Schiltberg. Es handelte sich um ein Single-Bereiftes HLF10 mit 13 Tonnen Gesamtmasse. Beim Aufbau handelte es sich um ein Fabrikat der Firma Magirus, beim Fahrgestell um Iveco. Die selbe Kombination, wie es auch bei unserem bisherigen fast 30 Jahre alten Löschfahrzeug der Fall ist. Deshalb konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, ein Vergleichsfoto zu schießen.

Neben ausgiebigen Probefahrten auf der Straße und im Gelände, wurde auch die Schaummittelzumischanlage auf Herz und Nieren geprüft. Das Resultat war ein ca. 25 Quadratmeter großer Schaumteppich und ein fast leerer Löschwassertank.

Bericht: S. Schmid 

 

Einsatzübung: Eingeklemmte Person

Am vergangenen Freitag fand die Monatsübung für Juni statt. Dabei galt es wieder einen Überraschungseinsatz abzuarbeiten.

"Betriebsunfall im Hinterhof der Firma Leopold" lautete die Meldung der Übungsleitstelle. Beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge stellte sich heraus, dass sich ein vom Pech verfolgter Radladerfahrer mit seinem Arm komplett unter der vollen Schaufel seiner Maschine eingeklemmt hatte. Hinzu kam noch, dass der Zündschlüssel des Geräts unauffindbar war. So konnte die Schaufel nur mittels richtig platziertem Wagenheber angehoben werden. Um ein Absacken zu verhindern wurde der komplette Radlader mit Rüstholz unterbaut. Außerdem wurde der Patient von Sanitätern versorgt. Circa 15 Minuten nach Alarmierung konnte der Fahrer schonend aus seiner misslichen Lage befreit werden. Diese Übung zeigte uns wieder einmal, dass man auch mit einfachen Mitteln einen Großteil an Hilfseinsätzen meistern kann.

Zum Abschluss wurde am Feuerwehrhaus noch ein Versuch durchgeführt. Es wurde geprüft wie sich Hitze auf 50 Stück Bratwürste auswirkt. Was soll man sagen? Es war sehr lecker. :-)

 

Bericht: S. Schmid

02.06.17

 

 

 

 

Firma Ziegler dreht seine Runden in Schiltberg

 

Firma Ziegler dreht seine Runden in Schiltberg

Am vergangenen Donnerstag drehte wieder ein unbekanntes Löschfahrzeug seine Runden in Schiltberg. Diesmal handelte es sich um ein Vorführfahrzeug der Firma Ziegler.

Nach einer interessanten, impulsiven und etwas verregneten Vorführung wurde das Fahrzeug bei einer Probefahrt auf Herz und Nieren geprüft. Es wurde im Vorführfahrzeug sogar extra ein Fernseher montiert, damit die interessierten Kameraden den Werbefilm der Firma Ziegler anschauen konnten. Die Frage, ob man auch Fußball darauf schauen könne wurde jedoch nur mit einem kurzen Lächeln beantwortet.

Unter den kritischen Augen der Schiltberger Feuerwehrler konnten wieder gewisse praktische Feinheiten und einige Unterschiede zu anderen Herstellern beobachtet werden.

Vermutlich werden in Zukunft noch zwei weitere Vorführfahrzeuge besichtigt, bevor die Planungen weiter ins Detail gehen.

 (04.05.2017)

 

Zwei Vorführfahrzeuge in Schiltberg

 
Am 18.04.2017 wurde den Kameraden der Feuerwehr Schiltberg ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF10) der Firma BAI vorgestellt. Aufgebaut war der feuerwehrtechnische Aufbau auf ein Fahrgestell der Firma MAN. Nach einer sehr interessanten Vorführung wurden Probefahrten durchgeführt und die Fahreigenschaften dieses 13 Tonnen schweren und rund 300PS starken LKWs geprüft.
 
Am Tag darauf wurde den Kameraden ein HLF20, welches sich nur in Beladung, Gesamtmasse und Länge unterscheidet, vorgeführt. Bei diesem Aufbauhersteller handelte es sich um die Firma Rosenbauer. Das Fahrgestell war ebenfalls ein Fabrikat der Firma MAN. Auch diese Vorführung war sehr interessant und informativ. Was genauso wie am Tag zuvor begeisterte: Die Einfachheit, mit der Pumpen und Gerätschaften bedient werden können. Auch mit dem HLF 20 wurden im Anschluss Probefahrten gemacht um einen direkten Vergleich der Fahreigenschaften zu haben. Der Unterschied zum Tag davor: Das HLF20 hat eine Gesamtmasse von 15,5 Tonnen statt 13 Tonnen und einen Radstand von 4,20Meter statt 3,60 Meter.
 
Insgesamt waren die beiden Vorführungen sehr interessant. Sicherlich tragen sie zu einer guten Planung unseres neuen Löschfahrzeugs bei.

 

 
Sonntag, 16. Juni 2019