Bombenentschärfung in Augsburg

 

25.12.2016 Bombenentschärfung in Augsburg

Wie wahrscheinlich den Meisten bekannt ist, wird am ersten Weihnachtsfeiertag in Augsburg eine mehrere Tonnen schwere Fliegerbombe entschärft. Rund 55.000 Meschen müssen aus ihren Wohnungen evakuiert und der Bereich großräumig abgesperrt werden. Aufgrund dieser außergewöhnlichen Lage hat die Stadt Augsburg das sogenannte Hilfeleistungskontingent des Landkreises Aichach-Friedberg angefordert. Dieses Kontingent ist eine große Einheit, zusammengesetzt aus vielen Fahrzeugen und Kameraden aus verschiedenen Bereichen unseres Landkreises. Der Einsatzplan und die entsprechende Zusammenstellung dafür wurden bereits vorab festgelegt. Das Kontingent kann für Großschadenslagen in ganz Bayern angefordert werden. Auch der Mannschaftstransporter der Feuerwehr Schiltberg ist Teil davon. Deshalb werden sich morgen gegen 06:30 Uhr rund 12 Kameraden aus Schiltberg und den Ortsteilen auf nach Augsburg machen um dort die Kameraden zu unterstützen.

 

Neubeschaffung Löschfahrzeug

Seit Anfang Dezember besteht bei der Feuerwehr Schiltberg ein neuer Arbeitskreis, der sich mit einer Neubeschaffung eines Löschfahrzeugs in den nächsten Jahren beschäftigt. Um einen Einblick in die Arbeit verschiedener Hersteller zu bekommen und Tipps zu sammeln,nahmen die schiltberger Kameraden bereits drei Fahrzeuge genauer unter die Lupe.

Das HLF10 der Feuerwehr Altomünster

Das LF20 der Feuerwehr Gernlinden

Das LF 10 der Feuerwehr Mühlhausen

In naher Zukunft werden weitere Besichtigungstermine auf dem Plan stehen. Unter anderem für das HLF 20 der Feuerwehr Friedberg, sowie das LF10/6 der Feuerwehr Rehling.

 

 

 

 

Einsatzübung 2016

Am 19.09.2016 fand die jährliche, gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Allenberg, Rapperzell, Ruppertszell und Schiltberg statt. Kurz nach dem die Sirenen heulten, rückten rund 60 Kräfte zu einem angenommenen Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Ruppertszell aus. In Kürze wurden rund 600 Meter Schlauch verlegt, die angrenzenden Gebäude mittels Riegelstellung gekühlt und drei vermisste Kinder unter schwerem Atemschutz gerettet.

Danach konnten sich die Kameraden über sehr positive Kritik von KBM Bergmeier, KBI Happach und Bürgermeister Schreier, sowie eine ordentliche Brotzeit freuen.

 

Vorführung einer Wärmebildkamera und Sanitätsübung

Am vergangenen Dienstag war ein Vertreter der Firma Weber im Haus um uns eine Wärmebildkamera der Firma Flir vorzuführen. Es soll noch heuer ein solches Gerät beschafft werden, da es unklar ist ob man nächstes Jahr noch mit dem staatlichen Zuschuss dafür rechnen kann. Mit einer Wärmebildkamera ist es möglich verrauchte Gebäude zügig nach vermissten Personen abzusuchen. Durch die verbesserte Sicht ermöglicht sie auch eine schnellere und gezieltere Brandbekämpfung.
Im Anschluss trafen sich Ersthelfer und Sanitäter um wieder ein paar Ernstfälle zu trainieren. Nachdem einem verunfalltem Motorradfahrer der Helm abgenommen wurde, wurde er rückenschonend umgelagert, sein Atemweg gesichert, die Halswirbelsäule gestützt und Vieles mehr. Im Anschluss wurde ausprobiert, wie man einen Lkw Fahrer trotz enormer Ausstiegshöhe so schonend wie möglich und mit einfachen Mitteln aus seinem Fahrzeug retten kann.

 

Blutspenden der Jugend

Ein Einsatz, der Leben rettet!

Am 23.08.2016 rückten einige Kräfte der Feuerwehrjugend unserer Gemeinde mit dem MTW zu einem lebensrettenden Einsatz zum Schiltberger Sportplatz aus. Auch einige Erwachsene Feuerwehrler waren im Einsatz.

Dort hatte sich das Rote Kreuz eingerichtet um eine Blutspendenaktion durchzuführen.

Feuerwehrleute sehen oft schreckliche Bilder und erleben so manche Tragödie. Darum wissen gerade sie, wie wichtig es ist Blut zu spenden und somit anderen Menschen, die dringend darauf angewiesen sind, zu helfen.

Natürlich ließen sich die Kameraden die Brotzeit im Anschluss nicht entgehen. :-)

 

 

 
Sonntag, 21. April 2019