"Quereinsteiger" bestehen erfolgreich Prüfung

Über ein halbes Jahr dauerte der erste Teil der Grundausbildung für die „Quereinsteiger“ von Schiltberg. Die Modulare Truppausbildung richtet sich hauptsächlich auf Jugendliche, die mit 14 Jahren ihren Dienst bei der Feuerwehr beginnen. In diesem Kurs waren allerdings ausschließlich Feuerwehrler, die schon etwas länger volljährig sind und sich trotzdem für den Dienst am Nächsten entschieden haben. Deshalb werden sie in den eigenen Runden liebevoll die „Quereinsteiger“ genannt.

Fast 100 Stunden Ausbildung haben die Feuerwehrfrauen- und Männer nun hinter sich, was allerdings nicht immer einfach war. Schließlich gehen drei unserer Neulinge ihrer Arbeit in den verschiedensten Schichtarten nach. Dann einen gemeinsamen Termin für die Prüfung, geschweige denn für gemeinsame Übungen zu finden ist eine Herausforderung und manchmal schier unmöglich. Deshalb mussten oft die gleichen Übungsinhalte mehrmals beübt werden.

Umso größer war deshalb der Stein, der allen Teilnehmern von den Herzen gefallen ist, als Prüfer und Kreisbrandmeister Michael Bergmeier schließlich verkündete, dass alle die Prüfung mit Erfolg bestanden haben. Dafür galt es einen schriftlichen Test und viele praktische Aufgaben zu meistern. Nach Lobesworten von Bergmeier, KBI Otto Heizer und Bürgermeister Schreier wurden alle Beteiligten vom Bürgermeister zum Essen eingeladen.

Nun gilt es weitere 24 Übungen zu besuchen, bis der finale Abschlusslehrgang abgeschlossen werden kann. Dieser öffnet den Weg zu allen weiterführenden Lehrgängen.

Wir hoffen, dass unsere „Quereinsteiger“ weiterhin mit so viel Ehrgeiz am Ball bleiben und wünschen ihnen für die Zukunft weiterhin alles Gute für ihre Feuerwehrlaufbahn.

Bericht: S.Schmid

 

 

 

 

10.07.2019 Große Einsatznachbesprechung

 

10.07.2019 Große Einsatznachbesprechung

Gestern Abend fand im Schiltberger Gerätehaus eine große Nachbesprechung mit Kameraden der Feuerwehren Tandern, Allenberg, Ruppertszell, Rapperzell und Kühbach statt. Auch Kreisbrandmeister Bergmeier und Solms (LKR Dachau), sowie erster Bürgermeister Schreier und dritter Bürgermeister Streit nahmen Teil. Thema war der Hochwassereinsatz am 22 Juni, der sich über das gesamte Gemeindegebiet erstreckte. Ziel der Nachbesprechung war es, den Einsatz Revue passieren zu lassen damit jeder auf dem selben Wissensstand ist. Schließlich hat nicht jeder Helfer bei einem Einsatz in dieser Größe einen Gesamtüberblick über die Schadenslage. Außerdem wird eine Möglichkeit geboten, Probleme zu besprechen oder Lob auszusprechen. Das ist eine der effektivsten Arten zu lernen. So können in Zukunft derartige Einsätze noch mehr verbessert werden. Insgesamt galt es in Schiltberg rund 20 verschiedene „Baustellen“ abzuarbeiten. Teils kleine, teils sehr große Schadensstellen. Die zahlreichen Einsätze in den Ortsteilen Rapperzell und Allenberg sind hierbei noch nicht berücksichtigt. 12 Einheiten der Feuerwehr, mehrere selbstständige Trupps mit Pumpen, zwei LKW und ein Radlader waren in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni im Einsatz.Nach der rund zwei-stündigen, sehr konstruktiven Besprechung und Dankes- und Lobesworten der Bürgermeister, konnte ein Fazit gezogen werden:

Trotz Problemen, die den Einsatzablauf erschwerten lief der Einsatz sehr gut.Wenn es darauf ankommt halten alle zusammen, sogar über die Landkreisgrenzen hinaus. Egal ob Feuerwehr, Privatleute oder Firmen. Jeder hilft.

 Ein herzliches Vergelt`s Gott an dieser Stelle nochmals an alle, die uns unterstützt haben.

 Bericht: S.Schmid

 

Feuerwehrler spielen Playmobil

 

07.06.2019 Übung mit Playmobil statt Strahlrohr

Das sieht man selten!

15 gestandene Feuerwehrmänner und -Frauen spielen zwei Stunden lang mit Playmobil-Autos.

Was am Anfang sehr amüsant klingt, macht durchaus Sinn.

Bevor man an der Einsatzstelle zu arbeiten beginnt, muss man genau wissen was und wie man das tut. Ansonsten würde ein großes Chaos entstehen.

Deshalb steht die sogenannte Einsatztaktik regelmäßig auf dem Übungsplan. Welche Taktik bei welcher Art von Einsatz angewandt wird ist abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Um sich dafür die Beste zurechtzulegen, ist es wichtig, sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Eine Lagedarstellung mit Playmobilautos ist optimal dafür. Für jeden ist alles ersichtlich und verschiedene Taktiken können in Ruhe ohne Zeitdruck diskutiert werden.

So ist es später im Einsatz für jede Einsatzkraft nachvollziehbar.

Darum wurden in der Juniübung beispielsweise die Möglichkeiten verschiedener Verkehrsführungen besprochen. Hier unterscheidet sich die Taktik je nach Personalstärke, Uhrzeit und ob gerade Straße, Kreuzung oder Kreisverkehr.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an die Feuerwehr Kühbach, die uns freundlicherweise einen Teil ihres Playmobilfuhrparks zur Verfügung gestellt hat.

Bericht: S.Schmid

 

 

Polizei übt Knoten für den Ernstfall

 

08.06.2019 Polizei lernt Knoten bei der Feuerwehr für den Ernstfall

Wie man unschwer auf unserem Foto erkennen kann, ist eine Polizistin dabei einen Rettungsknoten zu üben. Dieser wird angewendet um hilflose Personen - beispielsweise beim Leitersteigen - zu sichern.  

Allerdings ist die Polizei hier nicht mit offiziellem Auftrag im Schiltberger Feuerwehrhaus. Auf dem Bild sind unsere Kameradinnen Daniela und Anja zu sehen, die in wenigen Wochen zusammen mit fünf anderen Teilnehmern ihre Grundausbildung bei der Feuerwehr abschließen. Knoten und Stiche sind ein großer Bestandteil dieser Ausbildung und müssen regelmäßig geübt werden. Allerdings ist es nicht immer so einfach einen gemeinsamen Termin zum Üben zu finden. Schließlich sind drei unserer „Feuerwehrazubis“ Schichtarbeiter. Eine davon ist Intensivkrankenschwester im Aichacher Krankenhaus. Anja arbeitet als Heilerziehungspflegerin in einem Heim für Menschen mit Behinderung und Daniela ist Polizeihundeführerin in München. So kann es eben schon mal vorkommen, dass kurz vor Dienstbeginn nochmal schnell für eine Stunde vormittags geübt wird. Direkt im Anschluss geht’s dann zur Arbeit. Zum Umziehen bleibt da oft keine Zeit mehr. Für Anja hingegen ging es nach der Übung erst mal ins Bett, sie hatte nämlich Nachtschicht und ging in ihren wohlverdienten Feierabend.

Was bei der Terminfindung vielleicht etwas unpraktisch wirkt, ist im Einsatz umso wertvoller. Schließlich sind es meistens die Schichtarbeiter, die untertags ausrücken können, während ein Großteil der Mannschaft in der Arbeit ist.

Wir wünschen Daniela, Anja und dem Rest der Gruppe weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung und drücken ihnen für die Prüfung alle Daumen.

 

Bericht: S.Schmid  

 

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses

 

01.05.2019 Einweihung unseres neuen Feuerwehrhauses mit Gemeindeverwaltung

Am 1. Mai wurden unser neues Zuhause und das der Gemeindeverwaltung, sowie der Kindergartenanbau geweiht. Rund 500  Besucher waren dabei und freuten sich nach der Segnung und den Festreden auf eine ausgiebige Besichtigung. Zur Stärkung gab es Schweine- und Ochsenbraten, sowie Kaffee und Kuchen.

„Wir freuen uns wieder einen Haken hinter ein großes Projekt setzen zu können. Dieser moderne Bau mit zwei Stellplätzen, Umkleiden für Frauen und Männer, Duschen, Werkstatt, Lagerkeller, Kommandantenbüro und einem Unterrichtsraum, der bei Bedarf um den Sitzungssaal der Gemeinde erweitert werden kann, schafft die besten Voraussetzungen, um die nächsten Jahrzehnte, ja, vielleicht sogar ein Jahrhundert kompetente Hilfe am Nächsten leisten zu können. Doch noch wichtiger sind die Menschen, die diese Räumlichkeiten mit Leben ausfüllen. Menschen die Zivilcourage zeigen und die Bereitschaft zeigen anderen Menschen in Not zu helfen.“ So Kommandant Schmid in seiner Rede.

Im Jahre 2008 legte die damalige Feuerwehrführung unter der Leitung von Kommandant Albert Wagner und Vorstand Georg Gschoßmann der Gemeinde eine Agenda vor, in der sie darlegten, welche Beschaffungen in Zukunft gemacht werden müssten um die Feuerwehr auf einem guten Stand der Technik zu halten. Sie beinhaltete die Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs, den Bau eines neuen Feuerwehrhauses und die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs.

Seitdem wurde fast ständig besichtigt, besprochen und geplant.

Für die Planung des neuen Feuerwehrhauses wurde ein Arbeitskreis einberufen, der sich über zwei Wahlperioden streckte. Aufgrund des Führungswechsels waren 26 Kameradinnen und Kameraden mit der Planung beschäftigt.

Das Ergebnis daraus kann sich sehen lassen.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft mit unseren neuen „Mitbewohnern“ und wünschen der Gemeinde, sowie dem Schiltberger Kindergarten für die Zukunft alles Gute.

 

Bericht: S.Schmid

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Samstag, 02. Juli 2022