„Feuerwehr-Battle“ in Schiltberg

Das war einmal eine andere Art der Übung, die am vergangenen Freitag stattfand.

Diesmal wurde nämlich nicht miteinander, sondern gegeneinander geübt. Es wurden zwei Teams gebildet, und jedes Team musste den selben Einsatz abarbeiten. Dabei wurde die Zeit gestoppt und für Fehlerpunkte gab es Zeitstrafen.

„Zimmerbrand im Erdgeschoss, keine Menschen in Gefahr!“ So lautete das Meldebild für beide Gruppen. Um das Gesamtziel zu erreichen, musste ein Atemschutztrupp mit einer gewissen Anzahl an Schlauchlängen und Rauchvorhang in einen „verrauchten“ Raum vordringen und dort nach einem bunten Verbandskasten suchen. Wurde dieser gefunden, galt das als „Feuer aus“ und die Stoppzeit wurde beendet. Das Eintreten in den Brandraum, war allerdings erst erlaubt, als die komplette Wasserversorgung stand und der Sicherungstrupp ausgerüstet und Einsatzbereit in Reichweite stand. Zusätzlich erschwert wurde die Aufgabe durch die geringe Gruppengröße. Das bedeutete, dass auch ausgerüstete Atemschutzträger bei dem Bau der Wasserversorgung unterstützen mussten um Zeit zu sparen.

Ziel hinter der kleinen Gruppengröße war es, zu trainieren, mit wenig Personal viel zu erreichen. Schließlich kann es bei Einsätzen unter Tags durchaus einmal zu personellen Engpässen kommen. Zurück im Feuerwehrhaus, fand die Siegerehrung statt. Nachdem von dem Vorschlag, dass die Verlierermannschaft der Gewinnermannschaft ein Getränk ausgeben könne, nur die Hälfte der Mannschaft begeistert war, ließ sich der Kommandant breitschlagen und spendierte eine Runde.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an die Firma Ettengruber, die uns das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hat.

 

Bericht: S.Schmid

 

 

Montag, 23. April 2018